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	<title>HEIDRICH CONSULT &#187; Vorsorgekonzepte</title>
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	<description>Unabhängige Finanz- und Wirtschaftsberatung - Ärzteberatung</description>
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		<title>Risikolebensversicherung</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 21:55:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Risikolebensversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Risikoabsicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Tod setzt sich wohl niemand gern auseinander. Wer andere zu versorgen hat (Kinder, Partner, Angehörige), sollte die möglichen finanziellen Folgen bedenken.
Die Risiko-Lebensversicherung zahlt im Todesfall unabhängig von der Laufzeit und der Höhe der eingezahlten Beiträge die vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen aus. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Mit dem Tod setzt sich wohl niemand gern auseinander. Wer andere zu versorgen hat (Kinder, Partner, Angehörige), sollte die möglichen finanziellen Folgen bedenken.<br />
Die Risiko-Lebensversicherung zahlt im Todesfall unabhängig von der Laufzeit und der Höhe der eingezahlten Beiträge die vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen aus.</p>
<p>Große wirtschaftliche Schwierigkeiten drohen, wenn der Ernährer einer jungen Familie ausfällt. Die gesetzlichen Rentenansprüche auch in der Hinterbliebenenversorgung sind gering, wenn der Verstorbene noch keine langen Versicherungszeiten zurückgelegt oder bisher nur wenig eingezahlt hat.</p>
<p>Witwen- und Waisenrenten reichen selten aus, um die Familie nach dem Tod eines Elternteils zu versorgen. Besonders wenn Sie ein hohes Darlehen &#8211; etwa zur Baufinanzierung &#8211; aufnehmen, sollten Sie eine Risikolebensversicherung abschließen. Im Ernstfall können Ihre Angehörigen dieses Darlehen dann mit der Versicherungsleistung der Risikolebensversicherung tilgen.</p>
<p><strong>Wer braucht eine Risikolebensversicherung?</strong><br />
Wenn der Hauptverdiener einer Familie verstirbt, ist das für die Hinterbliebenen nicht nur eine persönliche Katastrophe, sondern oft auch ein finanzielles Desaster &#8211; etwa, weil Kredite fällig werden, die bei der Familiengründung aufgenommen wurden. Zumindest vor dem finanziellen Ruin kann eine Risikolebensversicherung schützen.</p>
<p><strong>Unverzichtbar für junge Häuslebauer</strong><br />
Besonders wichtig ist die Risikolebensversicherung für junge Familien mit einem oder mehreren Kindern, die ein Haus gebaut oder gekauft haben und deshalb über kaum finanzielle Reserven verfügen. Erzielen beide Ehepartner Einkommen, kann auch eine verbundene Risikolebensversicherung sinnvoll sein &#8211; sie zahlt beim Tod eines Partners dem Hinterbliebenen die volle Versicherungssumme. Gegenüber zwei separaten Policen sparen Sie auf diese Weise etwa zehn Prozent.</p>
<p><strong>Darlehensabsicherung durch Restschuldversicherung</strong><br />
Eine spezielle Form der Risikolebensversicherung ist die Restschuldversicherung. Durch sie lässt sich genau die Summe absichern, die der Darlehensnehmer im Falle seines Todes noch schuldig ist. Dadurch ist gewährleistet, dass die Restschuld von den Hinterbliebenen im schlimmsten aller Fälle beglichen werden kann. </p>
<p><strong>Was leistet die Risikolebensversicherung?</strong><br />
Anders als eine Kapitallebensversicherung zahlt die Risikolebensversicherung nur, wenn der Versicherungsnehmer während der Laufzeit stirbt. Aus diesem Grund sind Risikolebensversicherungen auch um ein mehrfaches günstiger, als Policen mit Kapitalansammlung. Schon mit der ersten Beitragszahlung haben Sie Gewissheit, dass Ihre Familie im schlimmsten Fall gut abgesichert ist.</p>
<p><strong>Preisvergleich ist besonders wichtig</strong><br />
Die Leistungen sind bei den verschiedenen Anbietern nahezu identisch &#8211; wenn der Versicherte stirbt, erhalten die Angehörigen den Betrag, der bei Vertragsschluss vereinbart worden ist. Endet der Vertrag zur Lebenszeit des Versicherten, werden keine Leistungen fällig.</p>
<p>Wegen der weitgehend gleichen Leistungen raten Experten deshalb, bei der Risikolebensversicherung besonders auf einen günstigen Preis zu achten. Als dreißigjähriger Nichtraucher bekommen Sie für einen Jahresbeitrag von weniger als 120 Euro bereits einen Risikoschutz über 150.000 Euro, die im Todesfall an Ihre Angehörigen ausgezahlt wird.</p>
<p><strong>Warum verlangt der Versicherer eine medizinische Prüfung?</strong><br />
Mit der Unterzeichnung des Versicherungsantrags räumen Sie dem Versicherer in der Regel das Recht ein, die von Ihnen angegebenen Daten zum Gesundheitszustand beim Hausarzt oder anderen behandelnden Medizinern zu prüfen.</p>
<p>Wenn Sie zahlreiche oder schwere Vorerkrankungen mitbringen, verlangt der Versicherer unter Umständen einen Risikozuschlag auf den Beitrag oder lehnt den Antrag sogar ganz ab. Der Grund: das besondere Todesfallrisiko von Menschen mit schwereren Vorerkrankungen soll nicht auf die Gemeinschaft aller beim Unternehmen Versicherten abgewälzt werden.</p>
<p><strong>Gesundheitsangaben werden geprüft und bewertet</strong><br />
Antragsteller, Versicherer und gegebenenfalls der Vermittler der Lebensversicherung erhalten jeweils eine Ausfertigung des Versicherungsantrags. Die Angaben zum Gesundheitszustand werden von einem Mediziner des Versicherungsunternehmens bewertet.</p>
<p>Wenn keine Auffälligkeiten vorliegen, wird der Versicherungsschein ausgestellt und dem Antragsteller zugeschickt. Mit der Zustellung der Police kommt der Lebensversicherungsschutz dann rechtlich zustande.</p>
<p><strong>Die Risikopolice auf verbundene Leben</strong><br />
Einige Versicherungsgesellschaften bieten nicht nur Kapital-, sondern auch Risikolebensversicherungen auf verbundene Leben an. Eine Lebensversicherung auf verbundene Leben versichert zwei oder mehr Personen in einem einzigen Vertrag. Stirbt einer der Versicherten, wird die Todesfallleistung an den oder die Überlebenden ausgezahlt.</p>
<p>Dies kann vor allem für Eheleute sinnvoll sein &#8211; aber auch für Geschäftspartner, die ein gemeinsames Unternehmen betreiben, damit gemeinsam eingegangene finanzielle Verpflichtungen nach dem Tod des Partners getilgt werden können, ohne dass der Verbleibende in finanzielle Schwierigkeiten gerät.</p>
<p><strong>Die Umwandlung in eine Kapitallebensversicherung</strong><br />
Die meisten Lebensversicherer gewähren ihren Kunden das Recht, eine Risikolebensversicherung innerhalb der ersten zehn Jahre nach Abschluss in eine Kapitallebensversicherung umzuwandeln. Eine erneute Gesundheitsprüfung ist bei der Umstellung in der Regel nicht notwendig.<br />
Wer zusätzlich finanziell für sein Alter vorsorgen möchte, kann von diesem Umtauschrecht Gebrauch machen. Nach Ende des Vertrages gibt es dann außerdem Geld &#8211; die vertragliche Ablaufzahlung inklusive Garantieverzinsung und zusätzlicher Überschussbeteiligung.</p>
<p>Mit der Kapitallebensversicherung erreichen Sie deshalb gleich zwei Vorsorgeziele &#8211; Risikoschutz für Ihre Familie und eine gute Rendite für Ihr Gespartes.</p>
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		<title>Fondsgebundene Rentenversicherung</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 21:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fondspolicen]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[hohe Gewinnchancen]]></category>
		<category><![CDATA[Investmentanlage]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Fondsgebundene Rentenversicherung schließt Ihre Vorsorgelücke</strong>
Mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung schließen Sie Ihre persönliche Vorsorgelücke fürs Alter. Während des aktiven Arbeitslebens zahlen Sie Beiträge, später erhalten Sie lebenslang eine monatliche Privatrente. Die fondsgebundene Rentenversicherung unterscheidet sich von einer "normalen" privaten Rentenversicherung ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><strong>Fondsgebundene Rentenversicherung schließt Ihre Vorsorgelücke</strong><br />
Mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung schließen Sie Ihre persönliche Vorsorgelücke fürs Alter. Während des aktiven Arbeitslebens zahlen Sie Beiträge, später erhalten Sie lebenslang eine monatliche Privatrente. Die fondsgebundene Rentenversicherung unterscheidet sich von einer &#8220;normalen&#8221; privaten Rentenversicherung durch die Anlagestrategie. Bei der fondsgebundenen Rente legt der Versicherer einen Teil der Beiträge in Fonds an, die auf Aktien und festverzinsliche Wertpapiere setzen.</p>
<p><strong>Profitieren Sie von den Wachstumschancen der Märkte</strong><br />
Eine fondsgebundene Rentenversicherung eignet sich für alle, die von den Chancen der Aktienmärkte profitieren wollen, ohne ihre Wertanlage ständig in der Tagespresse verfolgen zu müssen. Die Ertragschancen einer fondsgebundenen Rente sind größer als bei der klassischen Rentenversicherung, in schwachen Börsenzeiten kann die Rendite aber auch geringer ausfallen. Wenn Sie ein Produkt mit Riester-Förderung wählen, bekommen zusätzlich satte Zulagen vom Staat.</p>
<p><strong>Günstig im Paket mit Berufsunfähigkeits- und Pflegeversicherung</strong><br />
Der Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung ist unkompliziert, eine Gesundheitsprüfung ist nicht erforderlich. Tipp: Eine Berufsunfähigkeits- oder Pflegeversicherung können Sie günstig mit Ihrer fondsgebundenen Rentenversicherung kombinieren.</p>
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		<title>Britische Lebensversicherung</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 21:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Britische Lebensversicherungen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktienanlage]]></category>
		<category><![CDATA[hohe Gewinnchancen]]></category>

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		<description><![CDATA[Deutsche Lebensversicherer halten den Großteil ihres Kundenvermögens in eher renditeschwachen Rentenpapieren, Grundstücken und anderen hochsicheren Anlagen. Denn sie müssen eine Mindestverzinsung von 2,25 Prozent auf den Sparanteil bieten. Höchstens 35 Prozent des Kundenkapitals dürfen deutsche Lebensversicherer ...]]></description>
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<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><strong>Mehr Aktien, größere Chancen</strong><br />
<a href="http://www.finanzconsult.org/wp-content/uploads/2010/04/Chart1.jpg" rel='prettyPhoto'><img src="http://www.finanzconsult.org/wp-content/uploads/2010/04/Chart1.jpg" alt="" title="Chart" width="320" height="240" class="alignleft size-full wp-image-104" /></a>Deutsche Lebensversicherer halten den Großteil ihres Kundenvermögens in eher renditeschwachen Rentenpapieren, Grundstücken und anderen hochsicheren Anlagen. Denn sie müssen eine Mindestverzinsung von 2,25 Prozent auf den Sparanteil bieten. Höchstens 35 Prozent des Kundenkapitals dürfen deutsche Lebensversicherer in Aktien investieren. Britische Lebensversicherungen unterliegen weniger strengen gesetzlichen Auflagen. Ihre Aktienquote beträgt bis zu 80 Prozent.</p>
<p><strong>Bessere Rendite bei guter Wirtschaftsentwicklung</strong><br />
Bei guter wirtschaftlicher Entwicklung und steigenden Börsenkursen ist die Rendite einer britischen Lebensversicherung oft deutlich höher als bei Lebensversicherungen nach deutschem Recht. In schlechten Börsenzeiten kann der Gewinn auch geringer sein. Ein Totalverlust ist aber nicht zu befürchten, denn die britischen Lebensversicherer sichern ihre Aktienanlagen durch das so genannte Smoothing ab: Bei guter Wertentwicklung behält der Lebensversicherer einen Teil der Rendite als Schwankungsreserve ein, um Verluste bei fallenden Kursen auszugleichen.</p>
<p>Wichtig: Auch für britische Lebensversicherungen besteht Insolvenzschutz. Der Sicherungsfonds der britischen Lebensversicherer ersetzt im Ernstfall Anteile bis zu 2.000 britischen Pfund zu 100 Prozent, weitere Einlagen mit 90 Prozent des aktuellen Policenwerts.</p>
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		<title>Kapitallebensversicherung</title>
		<link>http://www.finanzconsult.org/2010/04/kapitallebensversicherung-2/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 21:23:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lebensversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Altervorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitallebensversicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kapitallebensversicherung zahlt nicht nur im Todesfall eine vereinbarte Summe, sondern auch im Erlebensfall. Es ist somit eine Kombination aus Vorsorge für den Todesfall und Sparvertrag. Die Lebensversicherung zahlt nach Vertragsablauf die Beiträge, den Garantiezins (mindestens 2,25%) und die Überschussbeteiligung aus. Die Gesamtverzinsung liegt je nach Erfolg der Lebensversicherung zwischen 2,25 und 6 Prozent. Im<br /><span class="excerpt_more"><a href="http://www.finanzconsult.org/2010/04/kapitallebensversicherung-2/">[weiterlesen ...]</a></span>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die Kapitallebensversicherung zahlt nicht nur im Todesfall eine vereinbarte Summe, sondern auch im Erlebensfall. Es ist somit eine Kombination aus Vorsorge für den Todesfall und Sparvertrag.</p>
<p>Die Lebensversicherung zahlt nach Vertragsablauf die Beiträge, den Garantiezins (mindestens 2,25%) und die Überschussbeteiligung aus. Die Gesamtverzinsung liegt je nach Erfolg der Lebensversicherung zwischen 2,25 und 6 Prozent. Im Todesfall wird eine vereinbarte Summe an die Hinterbliebenen ausbezahlt.</p>
<p><strong>Risikoschutz und Rendite gleichzeitig</strong><br />
Die staatlichen Kassen sind leer, das Thema Eigenvorsorge ist in aller Munde. Die Leistungen einer privaten Rente fließen erst dann, wenn das Ruhestandsalter erreicht ist. Wie aber ist eine Familie abgesichert, wenn &#8211; was niemandem zu wünschen ist, aber trotzdem bedacht werden muss &#8211; der Ernährer vor Erreichen der Rente stirbt?</p>
<p>Wenn Sie auch für diesen Fall gewappnet sein wollen, gehört eine Lebensversicherung unbedingt in Ihren Policenordner. Die Kapitallebensversicherung bietet weltweiten Schutz rund um die Uhr &#8211; in Freizeit, Berufsleben, Ausbildung, Studium oder auf Reisen.</p>
<p><strong>Risikoschutz und Rendite gleichzeitig</strong><br />
Unverzichtbar ist die Lebensversicherung besonders für junge Familien, deren Vermögen noch nicht ausreicht, um sich im Todesfall des Hauptverdieners vor finanzieller Not zu schützen. In diesem Fall zahlt der Lebensversicherer sofort eine hohe Versicherungssumme.<br />
Nach Ende des Vertrages gibt es außerdem Geld &#8211; die vertragliche Ablaufzahlung inklusive Garantieverzinsung und zusätzlicher Überschussbeteiligung. Mit der Kapitallebensversicherung erreichen Sie deshalb gleich zwei Vorsorgeziele &#8211; Risikoschutz für Ihre Familie und eine gute Rendite für Ihr Gespartes.</p>
<p>Bei der Frage nach der richtigen Lebensversicherung ist die Lebenssituation von großer Bedeutung. So haben junge Menschen meist noch sehr geringe Ansprüche auf gesetzliche Rente.</p>
<p>Neben einer Berufsunfähigkeitsversicherung, die in jungen Jahren zu besonders günstigen Beiträgen abgeschlossen werden kann, empfiehlt sich der Abschluss einer Kapitallebensversicherung &#8211; besonders, wenn Sie damit vermögenswirksame Leistungen Ihres Arbeitgebers nutzen oder im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge Gehaltsbestandteile in eine Direktversicherung umwandeln können.</p>
<p><strong>Unverzichtbar für junge Familien</strong><br />
Fast unverzichtbar ist die Kapitallebensversicherung für junge Familien, deren Vermögen noch nicht ausreicht, um sich bei Tod des Hauptverdieners vor finanzieller Not zu schützen. Denn in diesem Fall zahlt die Lebensversicherung sofort eine hohe Versicherungssumme. Nach Ende der Laufzeit einer Kapital-Lebensversicherung gibt es noch einmal Geld &#8211; die vertragliche Ablaufzahlung inklusive Garantieverzinsung und Überschussbeteiligungen.</p>
<p><strong>Selbstständige sind besonders gefordert</strong><br />
Selbstständige haben in der Regel nur geringe oder gar keine Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung, sie sind deshalb oft vollständig auf eigenverantwortliche Vorsorge angewiesen. Wenn Sie als Selbstständiger im Alter nicht auf den gewohnten Lebensstandard verzichten wollen, empfiehlt sich neben Privatrente und Berufsunfähigkeitsschutz der Abschluss einer Kapitallebensversicherung.</p>
<p>Und wer gemeinsam mit dem Partner ein Unternehmen betreibt, kann mit einer Police auf verbundene Leben für den Fall vorsorgen, dass der Teilhaber verstirbt.</p>
<p><strong>Was kostet eine Kapitallebensversicherung?</strong><br />
Die Höhe der Beiträge zur Kapitallebensversicherung hängt vom Alter und Gesundheitszustand des Antragstellers, der Laufzeit des Vertrages und der vereinbarten Versicherungssumme ab.<br />
Wenn Sie als Frau mit 25 Jahren eine Kapitallebensversicherung über eine Versicherungssumme von 50.000 Euro bei Auszahlung mit 65 abschließen, wenden Sie im Monat um die 70 Euro auf. Wegen des etwas höheren Risikos zahlt ein gleichaltriger Mann etwa 75 Euro für die gleiche Leistung.</p>
<p><strong>Optimieren Sie laufende Verträge</strong><br />
Von der vorzeitigen Kündigung einer Lebensversicherungs-Police raten Experten ab. Ratsam ist allerdings, bestehende Verträge zu optimieren. Zuerst sollte die Zahlweise auf jährliche Überweisung der Prämie umgestellt werden &#8211; das kann bis zu fünf Prozent des Jahresbeitrages ausmachen.<br />
Weitere Kosten spart, wer auf die automatische Dynamisierung seines Vertrages verzichtet. Auf keinen Fall kündigen sollten Sie eine Risiko-Lebensversicherung, denn die schützt im Todesfall Ihre Familie vor finanzieller Not.</p>
<p>Wenn Sie an den Renditechancen der Aktienmärkte teilhaben wollen, sollten Sie über den Abschluss einer <a href="http://www.finanzconsult.org/2010/04/fondspolicen"><strong>fondsgebundenen Kapitallebensversicherung</strong></a> nachdenken.<br />
Hier legen die Versicherer den Beitragsanteil, der für die auszuzahlende Versicherungssumme eingesetzt wird, in einem oder mehreren Aktienfonds an. Den Wert der Fondsanteile schreibt der Lebensversicherer Ihrem Vertrag bei Ablauf gut.</p>
<p><strong>Höhere Chancen, höheres Risiko</strong><br />
Fondsgebundene Lebensversicherungen bieten höhere Renditechancen, aber auch die für Aktienprodukte typischen Verlustrisiken. Es ist deshalb schwer abzuschätzen, welches Kapital nach Ende der Vertragslaufzeit tatsächlich zur Verfügung steht.<br />
Fondsgebundene Kapitallebensversicherungen empfehlen sich deshalb vor allem als Ergänzung zu einer bestehenden Altersvorsorge.</p>
<p>Mit Unterzeichnung des Versicherungsantrags gewähren Sie dem Lebensversicherer in der Regel das Recht, die von Ihnen angegeben Daten zum Gesundheitszustand beim Hausarzt oder anderen behandelnden Medizinern zu prüfen.<br />
Wenn Sie zahlreiche oder schwere Vorerkrankungen mitbringen, verlangt der Versicherer unter Umständen einen Risikozuschlag auf den Beitrag oder lehnt den Antrag sogar ganz ab. Grund: das höhere Todesfallrisiko von Menschen mit besonders schweren Vorerkrankungen soll nicht auf die Gemeinschaft aller beim Unternehmen Versicherten abgewälzt werden.</p>
<p><strong>Gesundheitsangaben werden geprüft und bewertet</strong><br />
Antragsteller, Versicherer und gegebenenfalls der Vermittler der Lebensversicherung erhalten jeweils eine Ausfertigung des Versicherungsantrags. Die Angaben zum Gesundheitszustand werden von einem Mediziner des Versicherungsunternehmens bewertet.</p>
<p>Wenn keine Auffälligkeiten vorliegen, wird der Versicherungsschein ausgestellt und dem Antragsteller zugeschickt. Mit der Zustellung der Police kommt der Lebensversicherungsschutz dann rechtlich zustande.</p>
<p><strong>Lebensversicherung oder private Rentenversicherung?</strong><br />
Kapital-Lebensversicherung oder privater Rentenvertrag &#8211; zwei Möglichkeiten der finanziellen Alterssicherung. Doch welche ist die Richtige? Die Antwort wie so häufig: es kommt auf den Einzelfall an.</p>
<p><strong>Unterschiedliche Leistungen</strong><br />
Der Lebensversicherer zahlt im frühzeitigen Todesfall sofort ab Eingang des ersten Beitrags die volle Versicherungssumme. Von der privaten Rentenversicherung gibt es in den ersten Jahren nach Vertragsabschluss in der Regel nur die Beiträge zurück. Nur wenn eine Rentengarantiezeit vereinbart ist, wird die Rente auch nach dem Tod des Versicherten an die Hinterbliebenen weitergezahlt.</p>
<p>Privatrente: Alternative für Alleinstehende<br />
Wer also seine junge Familie gegen das Todesfallrisiko eines Elternteils absichern will, ist mit einer Lebensversicherungs-Police besser beraten.<br />
Es kann auch die Kombination mit einer Risikolebensversicherung in Betracht gezogen werden.</p>
<p>Wenn Sie sich entschlossen haben, eine Lebensversicherung abzuschließen, stehen Sie einer Vielzahl von Anbietern mit einer großen Zahl von Produkten und Tarifen gegenüber.<br />
Die Entscheidung für ein bestimmtes Produkt sollten Sie nicht vorschnell aus dem Bauch treffen.</p>
<p><strong>Wichtig: Beratung vom Experten</strong><br />
Der Online-Abschluss einer Lebensversicherung ohne fachkundige Beratung ist allerdings nicht zu empfehlen &#8211; das Thema ist komplex, es gilt viele Details zu beachten. Lassen Sie sich beraten, um Ihre persönliche Risikosituation zu analysieren und die Fülle der angebotenen Tarife zu vergleichen.</p>
<h4>Suchanfragen für diese Seite:</h4><ul><li><a href="http://www.finanzconsult.org/2010/04/kapitallebensversicherung-2/" title="lebensversicherung zahlt nicht">lebensversicherung zahlt nicht</a></li></ul><div class="shr-publisher-100"></div><!-- Start Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetBottom Automatic -->
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		</item>
		<item>
		<title>Rentenversicherung</title>
		<link>http://www.finanzconsult.org/2010/04/rentenversicherung/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 21:08:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitalauszahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslang]]></category>

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		<description><![CDATA[Die private Rentenversicherung hat den großen Vorteil, dass die Rente lebenslang gezahlt wird, auch, wenn das Kapital rechnerisch schon verbraucht ist. Hierfür wird die durchschnittliche Lebenserwartung zugrunde gelegt. Stirbt der Versicherte kurz nach Renteneintritt, werden die Rentenzahlungen normalerweise eingestellt.
Dies kann vermieden werden, wenn eine sogenannte  ....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Die private Rentenversicherung hat den großen Vorteil, dass die Rente lebenslang gezahlt wird, auch, wenn das Kapital rechnerisch schon verbraucht ist. Hierfür wird die durchschnittliche Lebenserwartung zugrunde gelegt. Stirbt der Versicherte kurz nach Renteneintritt, werden die Rentenzahlungen normalerweise eingestellt.<br />
Dies kann vermieden werden, wenn eine sogenannte Rentengarantiezeit von z.B. 5, 10 oder 15 Jahren vereinbart wird. Dann würde die Versicherung im Todesfall die Rente an die Erben weiterzahlen.</p>
<p>Die private Rentenversicherung ist eine eigenverantwortliche Altersvorsorge, mit der Sie Ihre persönliche Vorsorgelücke schließen können. Mit einer privaten Rentenversicherung sichern Sie sich den Anspruch auf eine lebenslange garantierte Rente &#8211; ganz gleich, welches Alter Sie erreichen.<br />
Der Staat allein kann diese Sicherheit nicht mehr garantieren, denn den Einzahlern ins gesetzliche Rentensystem stehen von Jahr zu Jahr mehr Rentenempfänger gegenüber. Gesetzliche Renten und Beamtenpensionen müssen deshalb in den kommenden Jahren immer weiter gesenkt werden. Das bedeutet für Sie mehr persönliche Verantwortung bei der finanziellen Lebensplanung, aber auch mehr Möglichkeiten, Ihre Altersvorsorge nach den eigenen Plänen und Wünschen zu gestalten.</p>
<p><strong>Zwischen welchen Varianten können Sie wählen?</strong><br />
Als Kunde haben Sie die Wahl, wie Sie Ihren Versicherungsschutz im Einzelnen gestalten wollen. Entscheiden Sie sich zwischen einer aufgeschobenen Rentenversicherung, einer Sofortrente oder einer Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht.</p>
<p><strong>Aufgeschoben, sofort oder mit Kapitalwahlrecht</strong><br />
In eine <strong>aufgeschobene Rentenversicherung</strong> zahlen Sie während Ihres aktiven Arbeitslebens regelmäßig monatliche Beiträge ein, dafür erhalten Sie im Ruhestand lebenslang die vertraglich vereinbarte Rente plus Überschussbeteiligung.<br />
Die <strong>Sofortrente</strong> ist vor allem für Best-Ager ab 60 attraktiv: Sie zahlen einmalig einen größeren Geldbetrag ein, die regelmäßige Rente startet dann unmittelbar.<br />
Bei der <strong>Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht</strong> haben Sie bei Eintritt in den Ruhestand die freie Wahl zwischen einer lebenslangen Rente und einer einmaligen hohen Kapitalabfindung.</p>
<p>Anders als bei der gesetzlichen Rente, wo die Beiträge der Versicherten schon im nächsten Monat wieder an die Rentner fließen, werden Ihre Beiträge zur privaten Rentenversicherung für Sie persönlich angesammelt und später zuzüglich einer garantierten Verzinsung lebenslang an Sie ausgezahlt.<br />
Ein Zukunftsrisiko wie das der gesetzlichen Rente besteht also bei der privaten Rentenversicherung nicht.</p>
<p><strong>Flexibler als Riester- oder Rürup-Produkte</strong><br />
Beim Abschluss einer privaten Rentenpolice wird im Gegensatz zur Lebensversicherung keine Gesundheitsprüfung verlangt. Durch die Möglichkeit des Kapitalwahlrechts ist die private Rente flexibler als Rentenprodukte nach dem Riester- oder Rürup-Modell: Bei Eintritt in den Ruhestand haben Sie die Wahl zwischen einer lebenslangen Rente und der Auszahlung des angesparten Kapitals in einer Summe.</p>
<p>Die private Rentenversicherung bietet außerdem die Möglichkeit, im selben Vertrag zusätzlichen Risikoschutz wie beispielsweise eine Berufsunfähigkeitsversicherung, einen Unfallschutz oder eine Hinterbliebenenabsicherung zu vereinbaren.<br />
Anders als bei der gesetzlichen Rente, wo die Beiträge der Versicherten schon im nächsten Monat wieder an die Rentner fließen, werden Ihre Beiträge zur privaten Rentenversicherung für Sie persönlich angesammelt und später zuzüglich einer garantierten Verzinsung lebenslang an Sie ausgezahlt.</p>
<p>Eine private Rentenversicherung eignet sich nahezu für jeden. Die aufgeschobene Variante ist vor allem auf Menschen jüngeren oder mittleren Alters zugeschnitten, die regelmäßig und über einen längeren Zeitraum bei gleichzeitig günstigen Beiträgen für ihr Alter vorsorgen wollen.<br />
Kann man einen größeren Geldbetrag &#8211; etwa aus einer Lebensversicherung, einer Bankanlage oder einer Erbschaft &#8211; in die eigene Vorsorge investieren, kommt die aufgeschobene Rente gegen Einmalbeitrag oder &#8211; je nach Lebensalter &#8211; auch eine Sofortrente in Betracht.</p>
<p>Wer im Ruhestand flexibel bleiben will, weil er beispielsweise plant, im sonnigen Süden einen Alterssitz zu erwerben, kann sich durch eine Police mit Kapitalwahlrecht auch die Sofortauszahlung der Rente in einem Betrag sichern.</p>
<p><strong>Muss ich meine private Rente versteuern?</strong><br />
Anders als bei der Riester- oder Rürup-Rente lassen sich die Beiträge zu privaten Rentenversicherungen, die nach dem 31. Dezember 2004 geschlossen wurden, steuerlich nicht mehr als Sonderausgaben geltend machen.</p>
<p>Die Beiträge zu Ihrer Privatrente bestreiten Sie also aus Ihrem Nettoeinkommen. Das muss allerdings kein Nachteil sein &#8211; denn von den späteren Rentenzahlungen wird dann nur ein geringer Ertragsanteil besteuert. Weil der persönliche Steuersatz im Alter wegen des weggefallenen Arbeitseinkommens meist deutlich niedriger ist, als während der aktiven Berufstätigkeit, ergeben sich häufig sogar steuerliche Vorteile.</p>
<p><strong>Sonderfall Kapitalauszahlung</strong><br />
Wenn Sie eine Privatrente mit Kapitalauszahlung wählen, müssen Sie den Ertrag voll versteuern, sofern die Police nach 2004 abgeschlossen wurde. &#8220;Ertrag&#8221; ist der Unterschiedsbetrag zwischen den von Ihnen eingezahlten Beiträgen und der ausgezahlten Versicherungssumme &#8211; ähnlich den Zinsen, die Sie mit einer Geldanlage bei der Bank erzielen.</p>
<p>Tipp: Wenn Sie sich Ihr Kapital erst nach Vollendung des 60. Lebensjahrs und nach Ablauf von zwölf Jahren auszahlen lassen, müssen Sie sogar nur die Hälfte des Ertrags versteuern.</p>
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		<title>Riesterrente &#8211; Zulagenrente</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 16:31:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Riesterrente]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Riester]]></category>
		<category><![CDATA[staatliche Zulagen]]></category>

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		<description><![CDATA[<strong>Vom Staat gefördert</strong>
Die Riester-Rente ist ein Sonderfall innerhalb der privaten Rentenversicherung und für viele ein Einstieg in die private Altersvorsorge. Wer 2010 vier Prozent des Brutto-Jahresgehaltes in eine geförderte private Altersvorsorge investiert hat, bekommt zusätzlich vom Staat 154 Euro (Ehepaar doppelt) plus 185 Euro pro Kind. Für Kinder die ab 2008 geboren wurden, wird die Riester-Zulage auf 300 Euro erhöht. Für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, bleibt es bei der bisher festgelegten Zulage von ...]]></description>
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<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p><strong>Vom Staat gefördert</strong><br />
Die Riester-Rente ist ein Sonderfall innerhalb der privaten Rentenversicherung und für viele ein Einstieg in die private Altersvorsorge. Wer 2010 vier Prozent des Brutto-Jahresgehaltes in eine geförderte private Altersvorsorge investiert hat, bekommt zusätzlich vom Staat 154 Euro (Ehepaar doppelt) plus 185 Euro pro Kind. Für Kinder die ab 2008 geboren wurden, wird die Riester-Zulage auf 300 Euro erhöht. Für Kinder, die vor 2008 geboren wurden, bleibt es bei der bisher festgelegten Zulage von 185 Euro pro Kind. Unter 25-jährige erhalten zusätzlich eine einmalige staatliche Sonderzuwendung in Höhe von 200 Euro.<br />
Die Riester-Rente ist bei niedrigem Einkommen oder für Anleger mit Kindern sinnvoll aber auch für besser verdienende Angestellte und Beamte aufgrund der hohen steuerlichen Förderung attraktiv.</p>
<p><strong>Riester-Rente: attraktiv und sicher</strong><br />
Die Riester-Rente ist eine staatlich geförderte Privatvorsorge, mit der Sie Ihre persönliche Vorsorgelücke schließen können. Sie ist gleichzeitig sicher und attraktiv:<br />
Während des aktiven Arbeitslebens zahlen Sie Beiträge in einen privaten Rentenvertrag, einen Banksparplan oder Fonds, als Extra erhalten Sie wachsende staatliche Zulagen und Steuervergünstigungen. Später bekommen Sie lebenslang monatliche Leistungen &#8211; in Form einer Rente oder eines Auszahlungsplans.</p>
<p><strong>Hohe Rendite durch Zulagen und Garantiezins</strong><br />
Anders als bei der gesetzlichen Rente, wo die Beiträge der Versicherten schon im nächsten Monat wieder an die Rentner fließen, werden Ihre Beiträge zur Riester-Rente einschließlich der staatlichen Zulagen angesammelt und später zuzüglich einer garantierten Verzinsung wieder an Sie ausgezahlt. Dank der staatlichen Förderung liegt die Rendite der Riester-Rente meist deutlich über dem Zins für andere Anlageformen.</p>
<p><strong>Die Riester-Rente ist besonders für Arbeitnehmer geeignet</strong><br />
Die Riester-Rente ist vor allem für Arbeitnehmer und ihre Ehepartner geeignet, die ihre Vorsorgelücke schließen wollen, um im Alter finanziell versorgt zu sein. Für Selbstständige und Freiberufler ist wegen der speziellen steuerlichen Abzugsmöglichkeiten vor allem das Modell der Rürup-Rente interessant.</p>
<p><strong>Staatliche Zulagen und Steuervorteile</strong><br />
Die Förderung der Riester-Rente besteht aus zwei Teilen: In jedem Jahr werden staatliche Zulagen gutgeschrieben, zusätzlich kann sich ein Steuervorteil im Rahmen des Sonderausgabenabzugs bei der Einkommensteuererklärung ergeben.</p>
<p><strong>Riester-Zulagen</strong><br />
Die Zulagen setzen sich aus der Grundzulage und der Kinderzulage zusammen: die Grundzulage beträgt 154 Euro und 185 Euro je Kind. Die Zulage für Kinder, die ab 2008 geboren wurden, erhöht sich auf 300 Euro pro Kind. Steuerlich absetzbar sind 2.100 Euro im Jahr. Das Finanzamt prüft, ob sich ein Steuervorteil ergibt, der über die Zulagenförderung hinausgeht.</p>
<p><strong>200 Euro Bonus für junge Riester-Sparer</strong><br />
Um gerade für junge Menschen die Riester-Rente attraktiver zu machen, belohnt der Staat unter 25-jährige mit einer einmaligen Abschlussprämie in Höhe von 200 Euro.</p>
<p><strong>Förderung bis über 90 Prozent</strong><br />
Je nach Einkommen und Familienstand erreicht der Anteil der Fördermittel an der Sparleistung circa 30 bis über 90 Prozent. Faustregel: Je mehr Kinder und je geringer das Einkommen, umso größer ist der Anteil der staatlichen Förderung.</p>
<p><strong>Riester-Förderung für alle Arbeitnehmer</strong><br />
Anspruch auf Zulagen und Steuervorteile für ihren Riester-Vertrag haben alle gesetzlich rentenversicherten Arbeitnehmer und alle Beamten, außerdem Soldaten und Zivildienstleistende, Eltern im Erziehungsurlaub, freiwillig gesetzlich Rentenversicherte, geringfügig Beschäftigte und Arbeitslose.<br />
Staatliche Förderung bekommen auch die nicht rentenversicherungspflichtig beschäftigten Ehepartner von Arbeitnehmern, sofern sie sich für einen eigenen Altersvorsorgevertrag entscheiden &#8211; z.B. die mit einem versicherungspflichtigen Arbeitnehmer verheiratete Hausfrau mit eigener Riester-Police.<br />
Als Selbstständiger oder Freiberufler hat man nur dann Anspruch auf staatliche Förderung im Rahmen einer Riester-Rente, wenn der Ehepartner versicherungspflichtig berufstätig ist und eine eigene Riester-Police besitzt.<br />
Nicht gefördert werden Selbstständige und Freiberufler, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, außerdem Personen, die bereits eine Rente aufgrund ihres Alters, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit beziehen.</p>
<p><strong>Volle Zulagen und Steuervorteile</strong><br />
Die vollen Zulagen und Steuervorteile werden Ihnen gewährt, wenn Sie einschließlich der Zulagen einen bestimmten Teil Ihres Gehalts in Ihren Riester-Vertrag einzahlen.<br />
Der Eigenbeitrag beträgt vier Prozent des Vorjahreseinkommens, mindestens aber 60 Euro im Jahr.</p>
<p><strong>Mindest-Eigenbeitrag 60 Euro</strong><br />
Insbesondere bei Personen mit geringem Einkommen und Kindern kann es sein, dass die Zulagen bereits so hoch ausfallen, dass an sich keine eigenen Beiträge geleistet werden müssten. Da die staatliche Förderung aber nur gewährt wird, wenn auch der Versicherte sich finanziell beteiligt, muss in jedem Fall ein Mindestbeitrag von 60 Euro im Jahr geleistet werden.<br />
Als Kunde können Sie so flexibel einzahlen, wie es Ihre finanziellen Verhältnisse erlauben &#8211; für eine optimale Altersvorsorge sind allerdings regelmäßige Beitragszahlungen zu empfehlen. </p>
<p><strong>Rentenleistungen schon ab 60 möglich</strong><br />
Im Regelfall beginnen die Auszahlungen aus der Riester-Vorsorge gleichzeitig mit der gesetzlichen Altersrente, also nach Vollendung des 65. Lebensjahres.<br />
Als Versicherter können Sie Leistungen aber schon ab 60 beantragen &#8211; die monatlichen Rentenzahlungen sind dann natürlich geringer als bei Rentenbeginn mit 65. Mit Beginn der Rentenzahlung ist eine Teilauszahlung von bis zu 30 Prozent des Altersvermögens möglich; die Leistung muss also nicht ausschließlich als lebenslange Rente gewährt werden. Außerdem können bis zu zwölf Monatsrenten in einem Betrag als Jahresrente ausgezahlt werden.</p>
<p><strong>Geringere steuerliche Belastung im Alter</strong><br />
Da Riester-Verträge bereits während der Beitragsphase steuerlich gefördert werden, sind die späteren Zahlungen mit dem individuellen Steuersatz zu versteuern. Dabei ist die steuerliche Belastung meist niedriger als in der Erwerbsphase, weil der persönliche Steuersatz während der aktiven Berufszeit in der Regel höher ist.</p>
<p><strong>Riester-Rente auch bei Arbeitslosigkeit geschützt</strong><br />
Wer für längere Zeit arbeitslos wird, kann von der Arbeitsbehörde verpflichtet werden, seinen Lebensunterhalt zunächst aus der Auflösung bestehender Sparanlagen zu bestreiten, bevor ein Anspruch auf Arbeitslosengeld II besteht.<br />
Das gilt beispielsweise für Bankguthaben, Wertpapierdepots und in bestimmten Grenzen auch für Kapitallebensversicherungen &#8211; nicht aber für die staatliche geförderte Altersvorsorge: Ansprüche aus Riester-Verträgen sind bei Arbeitslosigkeit vor einer vorzeitigen Verwertung geschützt, soweit sie gefördert aufgebaut wurden.</p>
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		<title>Basisrente &#8211; Rüruprente</title>
		<link>http://www.finanzconsult.org/2010/04/basisrente-ruruprente/</link>
		<comments>http://www.finanzconsult.org/2010/04/basisrente-ruruprente/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 16:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rüruprente]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Basisrente]]></category>
		<category><![CDATA[Rürup]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerersparnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Selbstständige und Freiberufler

Die Rürup-Rente wurde zum 01.01.2005 eingeführt. Sie ähnelt sehr stark der gesetzlichen Rentenversicherung. Frühestens nach dem 60. Lebensjahr sichert sie eine monatliche Rentenzahlung zu. Diese Rentenzahlung ist nicht beleihbar, vererbbar, veräußerbar, übertragbar und kapitalisierbar.
Wer auf diese Flexibilität verzichten kann, wird belohnt. Im Jahr 2010 sind 70 Prozent der Beiträge steuerlich absetzbar. Bis 2025 steigt dieser Prozentsatz..........]]></description>
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<p>Für Selbstständige und Freiberufler</p>
<p></strong></p>
<p>Die Rürup-Rente wurde zum 01.01.2005 eingeführt. Sie ähnelt sehr stark der gesetzlichen Rentenversicherung. Frühestens nach dem 60. Lebensjahr sichert sie eine monatliche Rentenzahlung zu. Diese Rentenzahlung ist nicht beleihbar, vererbbar, veräußerbar, übertragbar und kapitalisierbar.</p>
<p>Wer auf diese Flexibilität verzichten kann, wird belohnt. Im Jahr 2010 sind 70 Prozent der Beiträge steuerlich absetzbar. Bis 2025 steigt dieser Prozentsatz jährlich um zwei Prozent an. Die Rürup-Rente ist vor allem für Selbstständige sinnvoll, da diese ansonsten für ihre Beitragszahlungen in die Altersvorsorge keine Steuererleichterung erwarten könnten.</p>
<p><strong>Eigenverantwortlich Vorsorgen ist Pflicht</strong></p>
<p>Die Rürup-Rente (auch: „Basisrente“) ist eine private Rentenversicherung, mit der Sie eigenverantwortlich für ihr finanzielles Auskommen im Alter sorgen können &#8211; lebenslange Rentenleistungen mit guter Rendite sind garantiert.</p>
<p><strong>Hohe Rendite durch Steuervorteile</strong></p>
<p>Wegen der hohen steuerlichen Förderung ist die Rürup-Rente besonders für Selbstständige und <a href="http://www.finanzconsult.org/mediziner">Freiberufler</a> attraktiv. Anders als bei der gesetzlichen Rente, wo die Beiträge der Versicherten schon im nächsten Monat wieder an die Rentner fließen, wird Ihre Rürup-Rente angesammelt und später zuzüglich einer sicheren Verzinsung wieder an Sie ausgezahlt.</p>
<p>Dank der Steuervorteile liegt die Rendite der Rürup-Rente dabei deutlich über dem Zins für andere Anlageformen.</p>
<p><strong>Zusatzbaustein Berufsunfähigkeitsversicheru</strong>ng</p>
<p>Als Ergänzung zur Altersvorsorge in Form der Rürup-Rente können Zusatzbausteine zur Absicherung für den Fall der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit abgeschlossen werden. Möglich ist auch die Vereinbarung von variablen Beitragszahlungen oder beitragsfreien Zeiträumen.</p>
<p>Produkte der Rürup-Rente sind Hartz-IV-sicher, sie werden also nicht als Vermögen bei der Bedürftigkeitsprüfung zum Bezug von Arbeitslosengeld II angerechnet.</p>
<p><strong>Vater Staat fördert durch Steuervergünstigungen</strong></p>
<p>Die Rürup-Rente wird steuerlich gefördert. Zusammen mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung dürfen Sie die Beiträge zu Ihrem privaten Rürup-Vertrag im Rahmen der Altersvorsorgeaufwendungen schrittweise als Sonderausgaben vom zu versteuernden Einkommen abziehen &#8211; bis zu 20.000 Euro im Jahr bei Ledigen.</p>
<p>Bei Ehegatten verdoppelt sich dieser Betrag auf maximal 40.000 Euro. Für die Jahre 2005 bis 2025 gilt eine Übergangsregelung: 2010 können Sie zunächst 70 Prozent Ihrer Altersvorsorgebeiträge zu Rürup-Rente und gesetzlicher Rentenversicherung (höchstens 14.000 Euro bzw. 28.000 Euro bei Verheirateten) steuerlich geltend machen. In den nachfolgenden Jahren steigt der Anteil jährlich um zwei Prozentpunkte, so dass Ihre Beiträge im Jahr 2025 zu 100 Prozent berücksichtigt werden &#8211; bis die Grenze von 20.000 Euro für Ledige und 40.000 Euro für Ehepaare erreicht ist.</p>
<p>Zu beachten ist allerdings, dass der als Sonderausgaben abziehbare Beitrag um den bereits steuerfreien Arbeitgeberanteil zu Ihrer gesetzlichen Rentenversicherung gekürzt wird.</p>
<p><strong>Flexible Einzahlung</strong></p>
<p>Als Rürup-Sparer können Sie so flexibel einzahlen, wie es Ihre finanziellen Verhältnisse erlauben. Bei finanziellen Engpässen können Sie mit Ihrem Vertragsunternehmen sogar ein Aussetzen der Beitragszahlungen für eine bestimmte Zeit vereinbaren.</p>
<p><strong>Wachsende steuerliche Förderung</strong></p>
<p>Für eine optimale Altersvorsorge sind allerdings regelmäßige Beitragszahlungen zu empfehlen. Die Beiträge zu Ihrer Rürup-Rente können Sie steuerlich absetzen &#8211; zusammen mit den Beiträgen zur gesetzlichen Rente mit 70 Prozent im Jahr 2010, danach jährlich in Zwei-Prozent-Schritten steigend. Ab 2025 können die Beiträge dann voll geltend gemacht werden.</p>
<p>Tipp: Als Ergänzung zur Rürup-Rente bieten viele Anbieter zusätzlich Bausteine zur Absicherung für den Fall der Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit an: Der finanzielle Schutz bei Berufsunfähigkeit wird immer wichtiger, denn die gesetzlichen Leistungen bei vorzeitigem Berufsausstieg wegen Krankheit sind kaum noch der Rede wert.</p>
<p><strong>Frühestens ab 60</strong></p>
<p>Im Regelfall beginnen die Auszahlungen aus Ihrer Rürup-Vorsorge, wenn Sie das 65. Lebensjahr erreicht haben. Als Versicherter können Sie Leistungen aber schon ab 60 beantragen &#8211; die monatlichen Rentenzahlungen sind dann natürlich geringer als bei Rentenbeginn erst mit 65.</p>
<p>Die Leistungen aus Rürup-Verträgen werden grundsätzlich als monatliche Rente gewährt &#8211; lebenslang und ganz gleich, welches Alter Sie erreichen.</p>
<p><strong>Vorsorge auch für die Familie</strong></p>
<p>Ansprüche aus einer Rürup-Rente sind nicht vererbbar, allerdings können Sie bereits bei Vertragsabschluss eine Hinterbliebenenrente für Ihren Ehepartner oder die Kinder vereinbaren.</p>
<p>Die Ansprüche aus einer Rürup-Vorsorge dürfen ebenso wie gesetzliche Rentenansprüche nicht übertragen, beliehen oder veräußert werden, auch die Auszahlung in einem einmaligen Betrag ist nicht möglich. Ab 2040 erstmals ausgezahlte Rürup-Renten sind in voller Höhe steuerpflichtig, bis dahin gilt eine Übergangsregel.</p>
<p><em><strong>Für wen eignet sich die Rürup-Rente besonders?</strong></em></p>
<p><strong>Auf Selbstständige zugeschnitten</strong></p>
<p>Aufgrund der steuerlichen Rahmenbedingungen ist die Rürup-Rente besonders auf Selbstständige und Freiberufler zugeschnitten, die während ihres Berufslebens oft gar keine Ansprüche auf eine gesetzliche Rente erweben und deshalb in voller Eigenverantwortung für ihr Alter vorsorgen müssen.</p>
<p>Durch die hohen Steuerfreibeträge können Sie auch größere Beträge in ihre Rürup-Rente investieren und gleichzeitig von der staatlichen Förderung profitieren.</p>
<p><strong>Auch Arbeitnehmer können profitieren</strong></p>
<p>Auch als Arbeitnehmer mit gesetzlichem Rentenanspruch muss man heute zusätzlich vorsorgen. Die Rürup-Rente als sinnvolle Ergänzung zur gesetzlichen Altersvorsorge kann entscheidend helfen, wenn es darum geht, die persönliche Vorsorgelücke zu schließen. Arbeitnehmer profitieren genauso von der steuerlichen Förderung der Rürup-Rente, wie Freiberufler und beruflich Selbstständige.</p>
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		<title>Vorsorgekonzepte</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Apr 2010 15:59:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vorsorgekonzepte]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenreform]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein gesellschaftliches Problem ist langfristig so wichtig für die Bevölkerung wie die Altersvorsorge.

Unsere Gesellschaft altert zusehends: Immer mehr Rentner stehen immer weniger Arbeitnehmern gegenüber. Eine Reihe von Reformen sollen unser Rentenversicherungssystem vor dem Kollaps retten. Dabei setzt der Gesetzgeber immer mehr auf die private Vorsorge des Einzelnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
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<!-- Start Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><!-- End Shareaholic LikeButtonSetTop Automatic --><p>Kaum ein gesellschaftliches Problem ist langfristig so wichtig für die Bevölkerung wie die Altersvorsorge.</p>
<p>Unsere Gesellschaft altert zusehends: Immer mehr Rentner stehen immer weniger Arbeitnehmern gegenüber. Eine Reihe von Reformen sollen unser Rentenversicherungssystem vor dem Kollaps retten. Dabei setzt der Gesetzgeber immer mehr auf die private Vorsorge des Einzelnen.</p>
<p>Mit der Rentenreform 2004 wurde ein so genannter Nachhaltigkeitsfaktor eingeführt. Er berücksichtigt die Zahl der Rentenempfänger im Verhältnis zur Menge der Arbeitnehmer, wenn es darum geht, die Höhe der Rentenanpassung festzulegen. Werden die Zahlenden weniger &#8211; und davon können wir künftig ausgehen &#8211; fällt auch die nächste Rentenerhöhung entsprechend mager aus. Wer seinen Lebensstandard im Alter nur halbwegs halten will, muss deshalb vor allem eines tun: privat vorsorgen.</p>
<p>Das bewirkt das Alterseinkünftegesetz seit 01.01.2005:<br />
Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem Urteil vom 1. März 2002 festgestellt, dass Rentner, die Geld aus der gesetzlichen Rentenversicherung beziehen, gegenüber Pensionären steuerlich benachteiligt werden. Diese Ungleichheit muss der Gesetzgeber bis zum März 2005 aufheben &#8211; und dazu dient das so genannte Alterseinkünftegesetz:<br />
Seit 2005 werden schrittweise die Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung von der Besteuerung befreit; parallel dazu greift das Finanzamt künftigen Rentnern immer tiefer in den Geldbeutel (d.h. nachgelagerte Rentenbesteuerung).<br />
Vor allem Jüngere müssen künftig stärker über eine zusätzliche private Absicherung für das Alter nachdenken, da sie die gesetzliche Rente später voll versteuern müssen. Ab dem Jahr 2040 wird die gesamte Rente steuerpflichtig sein.</p>
<p>Versteuerung der Rente<br />
Nach dem &#8220;Alterseinkünftegesetz&#8221; müssen alle die bereits Rente beziehen, oder im Jahr 2005 in Rente gehen, die Hälfte ihrer Rente versteuern. Von diesem steuerpflichtigen Teil zieht das Finanzamt allerdings noch Posten wie Kranken- und Pflegeversicherung ab. Wer heute schon Rentner ist, kann daher ab 2005 18.900.-/37.800.- Euro (Alleinstehende/Ehepaare) Rente steuerfrei kassieren. Einkünfte aus Mieten, Zinsen und Dividenden können heutige Rentner bis zu einem Freibetrag von 1908.- Euro im Jahr steuerfrei kassieren. Allerdings sinkt dieser Freibetrag bis zum Jahr 2040 auf null. Von da an unterliegt jede Rente voll der Steuer.</p>
<p>Von Steuererleichterungen profitieren auch künftig einige Formen der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge &#8211; allerdings nur, wenn das angesparte Kapital am Ende der Vertragslaufzeit nicht auf einen Schlag, sondern als monatliche Rente ausbezahlt wird. Diese Bedingung erfüllt die klassische Kapitallebensversicherung nicht, bei allen Neuverträgen ab 2005 müssen deshalb die Erträge teilweise versteuert werden.</p>
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