Bedeutung der Berufsunfähigkeitsversicherung
4. April 2010 | Von admin | Kategorie: BerufsunfähigkeitsversicherungBerufsunfähigkeit und gesetzliche Altersvorsorge
Die Berufsunfähigkeitsvorsorge ist gerade im Hinblick auf die momentane Gesetzesänderung ein zentrales Element für die Zukunft eines jeden von uns.Vorsorge ist nötig, um sich als junger Mensch im Fall einer Krankheit die Zukunft nicht zu verbauen. Der Staat hat aus finanziellen Gründen die Leistungen dramatisch gekürzt und arbeitet an weiteren Maßnahmen, sowohl die Berufsunfähigkeitsversicherung wie auch die Altersvorsorge dem Bürger zum großen Teil privat aufzubürden. Daran lässt sich nichts ändern.
Wir können Sie nur unterstützen, im Hinblick auf Ihre Absicherung die richtige Wahl zu treffen. Dazu möchten wir Sie umfassend informieren.Sollten Sie zusätzlich ein konkretes Angebot wünschen, dann wählen Sie bitte unseren Button “Anfrageformular”.
Berufsunfähigkeit ist allein schon schlimm genug. Ihre Zukunft kann dann auch finanziell in einem Desaster enden.
Neue Regelungen
Seit dem 01.01.2001 entfällt der gesetzliche Schutz bei Berufsunfähigkeit für alle nach dem 01.01.1961 Geborenen!
Langsam kommt die Nachricht an: Der Staat schützt seine Bürger im Falle einer Berufsunfähigkeit (“BU”) nur gering oder sogar überhaupt nicht mehr. In den alten Bundesländern erhalten Arbeitnehmer von der gesetzlichen Rentenversicherung durchschnittlich nur 550 Euro im Monat, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ihren Beruf ausüben können. Die Bürger in den neuen Bundesländern sind noch schlechter dran: sie bekommen lediglich 450 Euro.
Wer gar nicht mehr zu arbeiten vermag, erhält zwar etwas mehr Geld, aber nicht genug, um von dieser Erwerbsunfähigkeitsrente leben zu können. Dies gilt natürlich erst recht für seine Familie. Jeder, der nicht am Hungertuch nagen will, wenn er bereits in jungen Jahren seine Arbeitskraft verliert, muss also zwangsläufig selber vorsorgen.
Dies alles betrifft Sie nicht? Vorsicht, die Statistiken sprechen eine andere Sprache. Wussten Sie, dass jeder 5. Angestellte und jeder 4. Arbeiter vorzeitig aus seinem Berufsleben aussteigen muss, weil Körper oder Seele nicht mehr mitspielen, dass nicht Unfälle, sondern Krankheiten die häufigste Ursache für eine Berufsunfähigkeit sind?
Deren Spektrum ist vielfältig:
* Herz-Kreislauf-Probleme (20%)
* Beschwerden mit Rücken, Knochen und Gelenken (34%)
* Depressionen, Nervenleiden (25%)
* Krebs (7%)
* Unfälle (6%) sowie
* Sonstiges, z. B. Allergien (8%).
Wie Sie sehen, sind Unfälle mit 6% nur sehr selten ausschlaggebend für schwindende Arbeitskraft. Eine private Unfallversicherung schützt deshalb oft nicht vor dem finanziellen Absturz durch Berufsunfähigkeit. Sie kommt allenfalls infrage, wenn der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) nicht möglich ist.
Viele denken: Es trifft nur die anderen. Das ist sehr riskant und leichtsinnig. Vor allem, wenn man die Verantwortung für eine Familie trägt.
Bitte bedenken Sie: Im Fall des Falles ändert sich Ihr Leben radikal:
Sie können Ihren Beruf nicht mehr ausüben! Krankheitssymptome bringen Zusatzkosten mit sich!
Ihnen steht ein geringeres Einkommen zur Verfügung, denn der Staat bietet nur eine Basisabsicherung!